Neues Einsatzzentrum für Wagrain

Gesamtkosten von 6 Millionen Euro

Neues Einsatzzentrum für Wagrain

Ab 2022 Feuerwehr, Bergrettung und Polizei unter einem Dach

Die Gesamtkosten der neuen Einsatzzentrale in Wagrain belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro und werden vom Land mitfinanziert. „444.000 Euro kommen aus dem Gemeindeausgleichfonds, eine wichtige Investition in die Zukunft und für den Schutz der Bevölkerung. Zudem auch ein Zeichen der Wertschätzung, denn die Menschen leisten hier einen unglaublich wertvollen Dienst an der Gesellschaft, meist ehrenamtlich und mit viel Hingabe“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Im neuen Einsatzzentrum sind ab 2022 Feuerwehr, Bergrettung und Polizei untergebracht.

Ellmer: „Die gesamte Bevölkerung profitiert.“

„Mit dem neuen Zentrum wachsen unsere örtlichen Einsatzkräfte noch enger zusammen. Es gibt viele Berührungspunkte und Gemeinsamkeiten, die wir zukünftig unter einem Dach vereinen. Es wird ein zeitgemäßes Zuhause, das den aktuellen Anforderungen und Richtlinien entspricht. Auch für unsere Feuerwehrjugend wurden entsprechende Flächen vorgesehen. Dies sichert den Fortbestand unserer freiwilligen Einsatzkräfte und davon profitiert schlussendlich die gesamte Bevölkerung", so der Bürgermeister von Wagrain, Axel Ellmer. Auch zwei Dienstwohnungen befinden sich im Gebäude. Um den Flächenverbrauch zu minimieren, wurde das Parkdeck am Gebäude errichtet.

Haslauer: „Setzen uns für die Feuerwehr ein.“

„Wir unterstützen, wo wir können und das nicht nur mit Geldern, die vom Bund kommen, sondern auch mit eigenen Zuschüssen wie zum Beispiel für die Feuerwehrjugend, die Erhaltung der Landesfeuerwehrschule und dem Betrieb der Landeswarnzentrale“, erklärt Landeshauptmann Wilfried Haslauer und fügt hinzu: „Wichtig ist mir auch und dafür setze ich mich bei der Bundesregierung ein, dass die Freiwilligen Feuerwehren von der Umsatzsteuer befreit werden.“

Trinker: „Jederzeit auch außerhalb Österreichs.“

Nicht nur hierzulande kümmern sich die Salzburger Floriani um Menschen in Notsituationen, sondern auch in besonderen Situationen außerhalb Österreichs. „Am Montag sind 32 Freiwillige nach Griechenland gereist, um dort ihren Kameraden beim Kampf gegen die verheerenden Waldbrände zu helfen. Wir unterstützen unsere langjährigen europäischen Partner, weil sie uns in dieser schrecklichen, ja fast ausweglosen Situation brauchen“, so Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker. Landeshauptmann Wilfried Haslauer fügt hinzu: „So viel Engagement sollte uns allen ein Vorbild sein. Ich danke jedem einzelnen für seinen Einsatz und wünsche dem Team aus Salzburg eine gesunde Rückkehr.“